Kunstverein Trier Junge Kunst

Werner Müller

Freischaffender Künstler
* 1958 in Zerf

Werner Müller, fabula faba Installation, 2015, Tuch, Pappe, Pigmente, Leim, 220 x 300cm

Werner Müller, fabula faba Installation, 2015, Tuch, Pappe, Pigmente, Leim, 220 x 300cm

Werner Müller wurde 1958 in Zerf geboren. Sein künstlerisches Interesse galt von Anfang an unbestritten den Formenprinzipien der Natur:auf der einen Seite den Grundprinzipien des konstruktiven Aufbaus und der Funktion ihrer Formen, auf der anderen Seite den Verhältnissen von Innen/Außen und Negativ-/Positivformen. Die Kunst wird für zum Weg zur Erkenntnis.

Müller setzt sich in seinem Werk mit der Beschaffenheit und Funktionalität einer Sache auseinander. Diese Auseinandersetzung mit Form und Materialität stellen die Grundlage in seinem künstlerischen Schaffensprozess dar. Dabei geht es ihm nicht um die direkte Naturnachahmung: Zwar bilden die Übernahme der Form- und Grundprinzipien der Natur die Grundlage seiner Werke, jedoch sind Müllers Werke, doch über die Veränderung der Materialbeschaffenheit und Größe des Objekts, verzerrt Müller die Verbindung zum Vorbild. Er schafft ein ästhetisch und inhaltlich eigenständiges Kunstwerk. Ein Abstrakt der Natur.

Dieser Philosophie folgend, entwirft er 2010 zusammen mit Klaus Maßem (*1955) das Kleine Rasenstück. Als abstrahierte Version des Dürerschen Vorbildes wurde es als Kunstwerk für den Zerfer Kreisverkehr konzipiert und umgesetzt.

 

 

Kunstobjekte des Künstlers

Heuballen

Staatliche Weinbaudomäne Trier | Domäne Avelsbach 2

Referenzen

http://www.junge-kunst-trier.de/kuenstler/werner_mueller/